Durch den Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz wurde am 23.06.2022 die Alarmstufe im Notfallplan Gas ausgelöst. Mit Blick auf die nächste Heizperiode stehen wir zugleich vor großen Herausforderungen, sollten Lieferungen aus Russland gestoppt werden. Wir unterstützen die Bemühungen u.a. der Bundesregierung, die Versorgungswege mit Erdgas und Flüssiggas zu diversifizieren. Sollte es trotzdem zu Engpässen in der Gasversorgung kommen, werden die Bundesnetzagentur und die Netzbetreiber – nicht wir als Energielieferant – den Gasbezug priorisieren. Gesetzlich geschützt sind dabei alle Haushalts- und Gewerbekunden mit Standardlastprofilen (i.d.R. bis 1,5 Mio. kWh Jahresverbrauch), Unternehmen, die Gas zur Wärmeversorgung von Haushalten einsetzen (z.B. Wohnungswirtschaft, BHKW-Betreiber mit angeschlossenen Haushalten) sowie grundlegende soziale Dienste und Einrichtungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, grundlegende soziale Versorgung, öffentliche Sicherheit, Bildung oder öffentliche Verwaltung. Die aktuelle Alarmstufe des Notfallplans Gas sorgt dafür, dass Politik, Behörden und Netzbetreiber sich gut koordinieren, um die Versorgungssicherheit auch weiterhin sicherzustellen.