6 Tipps für den Sommer 2020

Naturverbunden, sportlich, abwechslungsreich: So gestalten Sie die warme Jahreszeit in der Region

Die Corona-Pandemie führte im März zu einem wochenlangen Lockdown. Geschäfte, Kitas und Schulen blieben geschlossen, viele Flugzeuge am Boden. Die Reisebeschränkungen werden nun zwar allmählich aufgehoben. Doch wer will schon in die Ferne schweifen, wenn es zu Hause und in der Region so viele schöne und spannende Projekte und so viel Unbekanntes zu entdecken gibt? Hier sind sechs Vorschläge für einen naturverbundenen, sportlichen und abwechslungsreichen Sommer 2020.

1. Waldbaden

Wenn bereits der Anblick eines Waldes nachweislich Stresshormone senkt, wie gut tut es dann erst in die Atmosphäre des Waldes einzutauchen? Sehr! In Japan geht man daher seit Jahrzehnten zum „Shinrin Yoku“, zum „Waldbaden“, und lässt Körper und Seele vom Rascheln der Blätter und der würzigen Waldluft therapieren. Die Wissenschaft gibt den Japanern längst Recht und auch hierzulande ist die Entspannung in der Natur längst angekommen.

Katja Lange

Die Waldbademeisterin lädt als zertifizierte Kursleiterin im Taunus zum Waldbaden ein. Wir haben sie gefragt, was an dem Trend dran ist.

Frau Lange, was unterscheidet das Waldbaden vom Wandern?
Katja Lange: Bei einem Waldbad geht es nicht darum, irgendwo anzukommen. Man schaltet sogar bewusst noch einen Gang zurück. Es ist eine Mischung aus langsamem Schlendern, Meditationsübungen, bewusstem Atmen, Staunen und Innehalten. Wer es ausprobiert, merkt schnell den Unterschied.

Was bewirkt ein Waldbad?
Der typische Duft des Waldes, das gedämpfte Licht, die Luftfeuchtigkeit, der federnde Boden wie auch die Braun- und Grüntöne sind erholsam für den Geist und haben viele positive Effekte für den Körper – Blutdruck und Blutzuckerwert werden gesenkt, die Luft ist gut für die Bronchien, der Boden schont die Gelenke.

Kann man auch alleine zum Waldbaden gehen?
Wenn man die Zutaten kennt und sich auf die Absichtslosigkeit einlässt, ist es kein Problem. Es ist aber ähnlich wie beim Yoga – für die meisten Menschen ist es vor allem am Anfang viel leichter, die Übungen in einer Gruppe mit einem erfahrenen Kursleiter zu lernen. Gute Waldbademeister mit Schnupperkursen gibt es inzwischen überall in Deutschland.

2. Energie sparen

Die richtige Beleuchtung kann an warmen Sommerabenden den ganzen Garten verzaubern. Damit sich das stimmungsvolle Licht nicht so sehr auf der Stromrechnung bemerkbar macht, lohnt es sich nicht nur im Haus, sondern auch im Garten auf LED-Leuchten zu setzen. Light Emitting Diodes, so der englische Name der Leuchtmittel, sind in der Anschaffung zwar teurer als andere Geräte, verbrauchen dafür aber bis zu 90 Prozent weniger Energie. Außerdem haben sie mit bis zu 25000 Stunden eine lange Lebensdauer.

Wer eine warme Lichtfarbe schätzt, muss auf die Kelvinzahl auf der Verpackung achten. Hier gilt: je niedriger der Wert, desto wärmer das Licht. Gut für Gartenbesitzer ist zudem, dass die sparsamen LED-Elemente auch in vielen Solarleuchten stecken – vom bunten Lampion, den man als Lichtakzent in Bäume und Sträucher hängen kann, bis hin zum klassischen Strahler. Sie kommen mit ein paar Sonnenstunden am Tag aus und leuchten nachts dann stundenlang.

3. Mit E-Bikes in die Natur

Wer braucht schon Fernreisen, wenn es auch in der Nähe viele spannende Orte und Wege zu entdecken gibt – am besten mit dem Rad. Aber was ist, wenn nicht alle in der Familie gleich sportlich sind? Und die Kinderbeine noch recht kurz? E-Bikes sind die ideale Lösung, damit alle entspannt – und gleichzeitig – ans Ziel kommen. Wer kann und möchte, radelt aus eigener Kraft, wer Unterstützung benötigt, lässt sich von einem E-Antrieb helfen. Entspannt ist auch, dass Sie für Ihre Entdeckungstouren diesen Sommer nicht gleich in eine eigene Elektroflotte für die ganze Familie investieren müssen.

Mit unserem E-Bike-Abo können Sie die Vorzüge des elektrischen Radelns ganz entspannt testen und herausfinden, welche Modelle am besten zu Ihren Bedürfnissen passen. Vom Lastenfahrrad für den Kindertransport bis hin zu sportlichen Mountainbikes ist alles dabei, inklusive Reparaturservice und Diebstahlschutz. Aber Vorsicht: Die Dinger machen süchtig!

4. Blumen schenken

Einst hatte jede Blume eine spezielle Bedeutung. Zum Beispiel standen Levkojen für Würde, Margeriten für Unschuld und Rittersporn warf dem Empfänger Hochmut vor. Das machte Blumensträuße ziemlich kompliziert. Heute zeigen wir anderen Menschen mit bunten Blumen einfach, dass sie uns wichtig sind.

Überraschen Sie doch am 30. Juli, dem internationalen Tag der Freundschaft, einen Ihrer Lieblingsmenschen mit einem tollen Strauß!

Fleurop-Gutschein

Nutzen Sie jetzt Ihren 5-Euro-Gutschein und machen Sie sich oder anderen eine Freude mit Sträußen von Fleurop. Legen Sie einfach den gewünschten Strauß in den Warenkorb und tragen Sie den Gutscheincode „Sommer5“ im Bestellprozess in das dafür vorgesehene Feld ein. Das Angebot ist ohne Mindestbestellwert bis zum 30.09.2020 gültig und nur online einlösbar auf fleurop.de.

5. Zum Selbstversorger werden

Sie dachten, die Energiewende ist nur etwas für Hausbesitzer? Nichts da! Auch wenn Sie zur Miete wohnen, ganz gleich ob in einem Haus oder in einer Wohnung mit Balkon, können Sie sich selbst mit grünem Strom versorgen. Die Süwag-Balkon-Photovoltaikanlage erzeugt, je nach Ausrichtung und Sonnenstunden, bis zu 270 kWh Strom im Jahr.

Über eine spezielle Steckdose wird die Energie direkt in den Haushaltsstromkreis eingespeist. So können Sie energieintensive Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Computer umweltfreundlich betreiben und dabei Ihre Stromkosten senken. Je nach Tarif fällt die jährliche Stromrechnung dann nämlich bis zu 78 Euro günstiger aus. Vor dem Aufstellen sollten Sie mit Ihrem Vermieter sprechen, nicht dass etwa aus Denkmalschutzgründen etwas dagegen spricht. Auch der Netzbetreiber muss informiert werden. Wenn Sie umziehen, nehmen Sie Ihre Mini-Solaranlage einfach mit

6. Hochkant gärtnern

Dass Blumen, Kräuter und Gemüse nicht immer am Boden wachsen müssen, wissen die meisten spätestens seit der Erfindung von Kräuterschnecken und Hochbeeten. Doch was ist, wenn der Platz fehlt? „Vertikal Gärtnern“ heißt die Lösung, die vor allem Besitzer kleiner Gärten und Balkone nutzen. Ideen gibt es viele: Da werden Europaletten von Bastlern mit ein wenig Geschick und Planzenfolie zu mehrstöckigen Beetregalen umfunktioniert oder Töpfe und Blumenkästen in dekorativen alten Weinkisten hochgestapelt.

Andere bestellen eigens entwickelte Pflanzenregalsysteme aus verzinktem Stahl beim Händler. Ganz gleich ob Eigenbau oder Markenprodukt: In den vertikalen Minibeeten wächst bei ausreichernder Sonne und Bewässerung alles, von der Pfingstrose bis hin zum Salat, der sich übrigens auch in aufgeschnittenen Rohren, die einfach an die Wand geschraubt werden, sehr wohl fühlt.


Juni 2020

Dabei sein wäre alles

Süwag-Ingenieur Holger Beuttenmüller möchte mit Ultimate Frisbee einmal an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Pioniergeist zum Tragen

Nachhaltig leben: Das Mainzer Start-up GOT BAG hat die ersten Rucksäcke aus Meeresplastik entwickelt.