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Stromumlagen

Was ist die Ökostrom- / EEG-Umlage?

Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fördert die staatliche Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Das soll dafür sorgen, dass der Anteil von Strom aus Wind, Wasserkraft, Sonne, Erdwärme, Biomasse, Deponie-, Klär- oder Grubengas sukzessive steigt.

Um Anreize zu schaffen, ist Anlagebetreibern die sogenannte Einspeisevergütung ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) staatlich für 20 Jahre garantiert – sie sind also nicht Angebot und Nachfrage überlassen.

Die entstehenden Mehrkosten werden über die Stromrechnung nach festgelegten Regeln auf Endverbraucher umgelegt (EEG-Umlage).

Die Netzbetreiber sind zu dessen vorrangiger Abnahme verpflichtet (§ 21 und § 8 Abs. 1 EEG). Die Höhe der Vergütungssätze ist nach Technologien und Standorten differenziert und soll einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen ermöglichen.

Die EEG-Umlage wird von den Übertragungsnetzbetreibern jährlich ermittelt und auf der Internetseite www.eeg-kwk.net bis zum 15. Oktober für das Folgejahr in Cent pro kWh veröffentlicht. Hier finden Sie auch weitere Informationen zur EEG-Umlage.

Die Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen die bundesweite EEG-Umlage jedes Jahr neu. Die aktuellen Zahlen und Abgaben sind auf unserer Webseite www.suewag.de auf alle Strom- und Gasproduktseiten zu finden!

Was steht hinter der § 19 StromNEV-Umlage?

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat mit Beschluss vom 14.12.2011 die Erhebung einer Umlage nach § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) beschlossen, die zum 1.1.2012 eingeführt wurde.

Mit der § 19 StromNEV-Umlage wird die Entlastung bzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen mit einem Strombezug von mindestens 10 GWh und 7.000 Betriebsstunden im Jahr von Netzentgelten finanziert. Die aus der StromNEV entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher bei Privat-, Landwirtschafts- und Gewerbekunden umgelegt.

Die Bundesregierung bezweckt mit dieser Maßnahme die wirtschaftspolitische Stärkung Deutschlands als Industriestandort auch für stromintensive Unternehmen.

Die Höhe der bundesweiten Umlage zum aktuellen Zeitpunkt finden Sie auf allen Produktseiten der Süwag.

Was bedeutet die Offshore-Haftungsumlage?

Das novellierte Energiewirtschaftsgesetz (Beschluss des Bundestages vom 20.12.12) enthält auch eine Haftungsregelung, mit der die Betreiber von Offshore-Windanlagen bei Störungen oder Verzögerung der Netzanbindung entschädigt werden.

Ein Teil dieser Entschädigung soll über eine bundesweit geltende Offshore-Haftungsumlage für Stromkunden eingebracht werden. Bitte beachten Sie die aktuellen Gesetzesumlagen auf unseren einzelnen Bestellseiten zum jeweiligen Produkt.

Wird es eine weitere Umlage zu "ab- und zuschaltbaren Lasten" geben und wofür wird diese bezahlt?

Am 13.12.2012 hat der Deutsche Bundestag eine Rechtsverordnung zu ab- und zuschaltbaren Lasten im Strombereich verabschiedet, die zum 1.1.2013 wirksam geworden ist. Die Verordnung regelt die Beschaffung von ab- und zuschaltbaren Lasten im Hoch-/Höchstspannungsnetz durch die 4 Übertragungsnetzbetreiber. Ihr Ziel ist ein Beitrag industrieller Verbraucher zur Stabilisierung des Stromnetzes. Die mit der Vergütung an Kunden solcher ab- und zuschaltbarer Lasten verbundenen Kosten sollen über eine Umlage finanziert werden, die von den Letztverbrauchern zu tragen ist.

Zur Zeit bestehen noch Unsicherheiten dahingehend, wann der tatsächliche Umsetzungszeitpunkt der Umlage ist und wie hoch diese Umlage ausfallen wird.